Betreuungseinsatz für Asylbewerber

Erneut wurden im Gemeindegebiet Wernberg-Köblitz Asylbewerber in eisiger Kälte durch
Ihren Transporteur ausgesetzt. Die 50 Personen, unter denen 10 Kinder waren, waren von weit her gereist,
in der Hoffnung hier bei uns in Deutschland ein besseres und sichereres Leben zu führen. Sie hatten allerdings
nicht mit den Machenschaften ihres Schleusers gerechnet, der sie im Bereich um Deindorf einfach aus dem LKW 
aussteigen lies und dann verschwand.

So machten sich die Familien, teils mit sommerlicher Kleidung auf den
Weg in den nächsten Ort. Einem Anwohner der Vohenstraußer Straße fiel die Menschenmenge auf und verständigte
die Polizei. Die Ersteintreffende Streife konnte bereits mehrere Gruppen ausmachen und began, die Frauen, Kinder und Männer
in den Zollhof nach Wernberg zu bringen.

Von dort wurde auch die zuständige Intengrierte Leitstelle in Amberg verständigt und
der Betreuungseinsatz began. Für den zuerst alarmierten Helfer vor Ort Fabian Lang war, schnell klar dass er alleine hier
sehr wenig ausrichten kann. Es wurde die BRK-Bereitschaft alarmiert und alles mögliche organisiert um den frierenden
Menschen zu helfen. Karl-Heinz Dietl setzte sofort Teewasser auf und zauberte außerdem eine leckere, vegane Mahlzeit in
den Räumen der BRK-Bereitschaft. 

Die "Gäste" freuten sich sehr über die warme Mahlzeit und schnell war der große Topf leer gegessen.
Die ortsansässige Bäckerei Meier versorgte uns wie schon so oft mit Brot und Semmeln, welche sie uns kostenlos zur Verfügung stellte.
Hierfür bedanken wir uns im Namen aller mit einem herzlichen Vergelt´s Gott.

Zoll und Landespolizei organisierten inzwischen in den Räumen des Zollhofes in Waidhaus Betten und nachdem durch die ortsansässigen Feuerwehren Wernberg und Oberköblitz noch zusätzliche Transportkapazitäten erbracht wurden, konnten alle Betroffenen nach Waidhaus gebracht werden.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die sehr professionelle und unkomplizierte Zusammenarbeit. (sm, cs)